Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Game of microbes: a wildling’s guide

Game of microbes: a wildling’s guide

Jetzt wird´s wild - Neue Publikation

Unter spezifisch pathogenfreien Bedingungen gehaltene Labormäuse sind das Standardmodell in der biomedizinischen Forschung. Die häufige Neuzüchtung keimfreier Stämme und die Barrierehaltung schränken jedoch die mikrobielle Exposition sowie die Interaktionen mit kommensalen und pathogenen Mikroorganismen ein. Im Gegensatz dazu sind Wildmäuse vielfältigen mikrobiellen Umgebungen ausgesetzt, unterliegen der natürlichen Selektion und sind für ihr Überleben auf robuste Immunreaktionen angewiesen. Folglich ist die lebenslange mikrobielle Exposition ein entscheidender Faktor für die Prägung der Säugetierphysiologie, was die Notwendigkeit der Naturalisierung von Nagetiermodellen in der biomedizinischen Forschung begründet. Durch die Definition der Konzepte „mikrobielles Selbst“ und „mikrobielles Nicht-Selbst“ schlagen wir einen vierstufigen Leitfaden für die Etablierung einer generationenübergreifenden Wildling-Kolonie vor, der sowohl das mikrobielle Selbst als auch das mikrobielle Nicht-Selbst berücksichtigt. Dies stellt die gemeinsame biologische Verbindung wieder her, die alle frei lebenden Säugetiere teilen, und verbessert dadurch die Vergleichbarkeit zwischen Studien an Mäusen und am Menschen.

Link zum Artikel